Pravesha

Ein Weg voller Abenteuer

Als kleines Mädchen schmerzte es mich sehr, zu sehen, dass meine Mutter von meinem Vater nicht respektvoll behandelt wurde und dass es rundherum nicht viel besser aussah. Ich war besorgt und ahnte, dass das keine guten Aussichten für Mädchen wie mich waren. Meine Mutter war für mich der beste Mensch auf Erden und immer fühlte ich, dass sie Achtung und Liebe verdient hätte. Sie war meine Göttin. Eins war klar, hier musste dringend etwas in Ordnung gebracht werden, nicht nur in meiner Familie. Niemals wollte ich mich einem Mann unterordnen. Warum eigentlich? So begann mein heiliger Krieg für ein Frauenleben in Freiheit.

Erste Liebe - Pravesha

Erste Liebe – Pravesha

Ich war neugierig auf die Geheimnisse des Lebens, Verbotenes und Verborgenes, die Anziehungskraft zwischen Mann und Frau und die Wahrheit hinter den Erscheinungen. Ich sehnte mich nach neuen und liebevollen Formen des Zusammenlebens.

Einen ersten Aufbruch zu neuen Horizonten von Lust und Lebensfreude erlebte ich in der 68-er Studentenbewegung in Frankfurt. Ich war begeistert auf tausende von Menschen zu treffen, die neue Strukturen für ein Zusammenleben in Familie und Gesellschaft erschaffen wollten. Ich lebte in Wohngemeinschaften, studierte, demonstrierte, ließ meiner Sexualität freien Lauf und experimentierte mit offenen Beziehungen. Eines Tages dämmerte mir, dass auch diese Bewegung eine männer- und verstandes-dominierte Welt war.

Die Anliegen der Frauenbewegung waren hautnaher. Wir kämpften um unser Recht auf unseren Körper (Recht auf Abtreibung, gegen§ 218) und unseren Selbstwert als Frauen. Im Zusammensein mit den Frauen fühlte ich eine tiefe Freude und Entspannung. Der Blick richtete sich nach innen, auf unsere Gefühle, mehr auf das Gemeinsame, als auf das Trennende. Ich fühlte mich wunderbar, im Schoß der Existenz geborgen und beschützt, einfach göttlich. Ich las, was ich in die Finger kriegen konnte, über matriarchalische Kulturen und nannte mich Freia, die germanische Version der Liebesgöttin Venus bzw. Aphrodite. Ich schwamm auf einer glückseligen Welle bis mir in meiner allerersten bioenergetischen Selbsterfahrungsgruppe eine Sicherung total durchbrannte. In einem gigantischen Tobsuchtsanfall schrie ich mir meine ganze Wut auf die Männer aus dem Leib. Das gewährte mir einen Einblick in das Energiewesen Mensch. Mein Körper verselbständigte sich vollkommen, war nur noch fließender Strom, ein einziges unkontrollierbares Zittern. Dank einer erfahrenen Therapeutin kam ich neugeboren aus diesem Erlebnis hervor.

Der Weg war frei für die Begegnung mit meinem Meister. Endlich kam ich wirklich nach Hause und fand all die Liebe und Weisheit, nach der ich mich gesehnt hatte. Durch Osho habe ich mich langsam dafür geöffnet, dass Liebe Gott und Gott Liebe ist und dass die einzige „Sünde“ besteht darin, deine Göttlichkeit zu vergessen. Er zeigt mir, uns selbst, das Leben und den Tod zu feiern. Viele Male habe ich an der Verbrennungsstätte Menschen zu Asche verbrennen sehen, wie Menschen Musik machen, tanzen, weinen und  sich freuen. All das befreit mich von Moral, Dogmen und der Trennung in Gut und Böse. Auf diesem Weg reise ich weiter! Ich nenne ihn jetzt den Weg der Göttin. Sie ist mir näher. Sie ist die Frau, die jeden Morgen aufsteht und ihr Frauenleben lebt. Die Frau, die sich erhebt und zurückkehrt in ihre natürliche Kraft und Macht, tief dankbar.

In einem wundervollen heißen Sommer kam sie einfach. Sie hat sich erhoben aus den Wellen der Isar und ihren Sitz in meinem Körper eingenommen. Natürlich und voller Zauber. Ich genoss es im Gras am Fluss oder auf Kiesbänken in der Sonne zu liegen, mich flussabwärts im sprudelnden frischen Wasser treiben zu lassen, um dann gegen den Strom durch den seichten Fluss zurück zu stapfen, in meinem natürlichsten Gewand, nackt. Ich fühlte mich schön, wunderbar lebendig, verbunden mit den Elementen, eins mit der Erde und mit allem, göttlich und erotisch.

Die Weichen sind gestellt. Die Dinge kommen in ihre natürliche Ordnung. Die neue Zeit hat begonnen. Frauen rund um den Globus bilden ein Feld, Netzwerke, um sich dabei zu unterstützen, dem Weiblichen Raum zu geben und wieder Schöpferinnen zu sein. So schaffen wir den Boden für Frieden in der Welt und eine neue kreative und freudvolle Begegnung zwischen Mann und Frau.

Die Göttin ist der Weg meines Herzens. Ich liebe es, Frauen auf ihrem Weg in die neue Zeit mit meiner Erfahrung und meinem Wissen zur Seite zu stehen.

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Pravesha Elfriede Opitz

„Die Frauen
der neuen Zeit
sind Göttinnen
des Alltags“.

 

 

 

 

Pravesha Elfriede Opitz ist ausgebildete Heilpraktikerin für Psychotherapie, Coach,
NLP-Master und Sexualberaterin.
Abenteurerin, Göttin und liebevolle Freiheitskämpferin.

Mit ihren selbst entwickelten Modulen ERDE & EROS sowie SELBST-LIEBE führt uns Pravesha in ihren Workshops und Einzel-Sitzungen zu einem Wendepunkt. Wir beginnen, was wir für selbstverständlich halten, zu uns nachhause zu kommen und aus unserem eigenen Sein zu schöpfen. Wir erfüllen uns selbst, als Frauen, als Menschen – als Göttinnen.

Ausbildungen und Zertifikate

2005 – 2010 Life & System Coach® Advanced, roots & wings, Ambach
2001 – 2003 NLP-Pracititioner und NLP Master-Practitioner, Five Steps, München
2000 Heilpraktikerin für Psychotherapie
1995 – 1999 Humaniversity Therapist Training, Holland
1994 – 1995 Humaniversity Sex Counselor®, Holland
1988 – 1989 Training in Tibetan Pulsing Yoga (Körper- u. Energiearbeit), Indien

Vertiefende Workshops

Learning Love, Dr. Thomas & Gitte Demant Trobe
The Making Love Retreat, Diana & Michael Richardson

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